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Sesam-Nudeln mit Paprika und Zuckerschoten

Wenn man sich vegan ernährt, ist es wichtig Abwechslung in die Küche zu bringen. Sonst wird es schnell langweilig. Ich koche viel asiatisch, da es uns einfach gut schmeckt. Zudem kann man die Gerichte durch den Austausch der Zutaten immer wieder neu erfinden. 

Neben Currys sind Nudelgerichte meine Favoriten. Ich benutze am liebsten Mie-Nudeln. Die sind schnell fertig und eignen sich super zum anbraten. Eine andere Zutat, die ich gern verwende ist Tahini (auch Tahin oder Tahina). Das ist eine Paste aus fein gemahlenen Sesamkörnern, die vor allem in der arabischen Küche benutzt wird. Sie ist zum Beispiel neben Kichererbsen der wichtigste Bestandteil von Hummus. Tahini ist zudem eine gute Zutat für vegane Gerichte, da sie neben Vitamin B1, B2 und B6 viel Calcium enthält. Mittlerweile kann man Tahini in jedem gut sortierten Supermarkt kaufen. 

Meine Sesam-Nudeln sind entstanden als ich versucht habe Phad Thai (thailändische gebratene Nudeln) ohne Ei zu machen. Das in den Nudeln verrührte Ei schafft normalerweise die klebrige Konsistenz. Die Tahini ist da ein klasse Ersatz.

Probierts aus. 


Zutaten für 1 Portion:

  • 2 Schalotten (andere Zwiebeln gehen auch, ich mag Schalotten in diesem Gericht am liebsten wegen der leichten Süße)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Paprika
  • 1 Hand voll Zuckerschoten (ich kaufe sie immer frisch und friere sie in einem Zip-Gefrierbeutel ein, so hab ich immer welche zur Hand)
  • 400 ml heißes Wasser 
  • 1 Tl Sesamöl (ihr könnt auch Erdnussöl oder Kokosöl nehmen, Hauptsache es hat einen hohen Rauchpunkt)
  • 4 Tl Tahini
  • 1 Tl gelbe Currypaste
  • 65 g Mie-Nudeln
  • 2 El Soja-Sauce (ich nehme gern Ketjab manis, eine indonesische Variante die eine leicht süße Note hat)
  • eine gute Prise Kreuzkümmel
  • das Grüne einer Frühlingszwiebel und 1 El Sesam zum garnieren

Und so gehts:

  1. Schalotten würfeln und Knoblauch fein hacken. Die Paprika in Stücke schneiden. Die Zuckerschoten ebenfalls in Stücke schneiden. Man kann sie auch ganz verwenden, ich mag es aber lieber, wenn alles in meinen Gerichten in etwa die gleiche Größe hat. 
  2. Die Currypaste und 2 Tl Tahini in ein hohes Gefäß geben und in 400 ml heißem Wasser auflösen, dafür gut rühren. 
  3. Die Zwiebeln und den Knoblauch in einem Wok (oder einer tiefen Pfanne) im Öl glasig andünsten. Dann die Paprika und die Zuckerschoten hinzugeben, die Temperatur hoch stellen und alles anbraten.
  4. Nach ein paar Minuten mit Soja-Sauce ablöschen und mit Kreuzkümmel würzen. 
  5. Jetzt die Tahini-Curry-Mischung und danach die Mie-Nudeln hinzu geben. So spart man es sich die Nudeln in einem extra Topf zu kochen. 
  6. Alles aufkochen lassen, bis die Mie-Nudeln das Wasser aufgenommen haben. 
  7. Ich gebe an dieser Stellen noch 2 Tl Tahini hinzu, da die Nudeln so besser anbraten. 
  8. Jetzt die Nudeln in eine Schüssel geben und mit Frühlingszwiebel und Sesam garnieren.

Lassts euch schmecken. 

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