· 

Linsen-Paprika-Curry

Jeder sollte ein paar schnelle Gerichte ohne große Vorbereitung in seinem Repertoire haben. An manchen Tagen kommt man spät von der Arbeit, hat keine Lust zu Kochen oder einfach keine frischen Zutaten da. Für solche Tage gibts mein Linsen-Paprika-Curry.

Das einzige, was ich vorbereiten muss, sind Zwiebel, Knoblauch und Paprika. Für den Rest mach ich einfach nur eine Konserve auf, ja sogar Linsen gibts in Konserven. Normalerweise bin ich auch fürs selbst kochen, aber wenns mal schnell gehen muss, gibts nichts gegen Linsen aus der Konserve einzuwenden. 

 

Mein Linsen-Paprika-Curry ist in Anlehnung an das klassische indische Dal makhani entstanden. Ich esse es meist mit Reis. Es schmeckt aber auch super mit Couscous, Quinoa oder einfach mit indischem Naan.

Bei mir ist nahezu immer Paprika in jedem Curry, weil ich ganz verrückt bin nach Paprika. Im klassischen Dal sind es Kidney Bohnen. Ihr könnt es aber auch mal mit Süßkartoffeln, Möhren oder Kichererbsen versuchen. Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. 

 


Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Konserve (ca. 250 g) Linsen, alternativ 250 g trockene Linsen (z.B. Beluga)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Tl Tomatenmark
  • 3 Tl rote Curry-Paste (wer es nicht so scharf mag, nimmt lieber nur 2 Tl)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, alternativ 1 Tl fertig geriebener Ingwer
  • 2 El Öl (bei mir ists meist Koksöl, geht aber auch mit Sesamöl oder Erdnussöl)
  • Kreuzkümmel und gemahlener Koriander zum Abschmecken

Und so gehts:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Wenn ihr trockene Linsen nehmt, die Linsen mit kaltem Wasser waschen und nach Packungsanleitung garen (dauert ca. 15-20 Minuten). Ansonsten einfach Konserve aufmachen. Den Ingwer reiben, oder einfach den schon geriebenen aus dem Glas nehmen.
  2. Das Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Etwas später den Knoblauch hinzu geben.
  3. Dann Ingwer und Paprika hinzu geben und ca. 3 Minuten anbraten.
  4. Jetzt Currypaste und Tomatenmark hinzugeben und mit anbraten. 
  5. Linsen und gestückelte Tomaten hinzu geben und 1-2 Minuten köcheln lassen. Dann die Kokosmilch dazu geben und das ganze ordentlich einkochen lassen. In der Zeit kann der Reis schonmal aufgesetzt werden.  
  6. Das Curry zwischendurch umrühren und darauf achten, dass die Currypaste vollständig aufgelöst ist, sonst wird's teuflisch scharf.
  7. Zuletzt mit Kreuzkümmel und Koriander abschmecken. Aus Prinzip mache ich bei Gewürzen nie Mengenangaben, da würzen im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksache ist. Wer mich schon mal in der Küche erlebt hat, weiß dass würzen bei mir was ganz Rituelles ist. Meine Gewürzsammlung ist nicht ohne Grund größer als meine Schuhsammlung.

Fertig, guten Appetit.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Melde dich für meinen Newsletter an:

* indicates required